Montag, 28. Dezember 2009

Arztbesuch

Zum Abschluss einer Arbeitstelle, muss der Brasilianer zum Arzt gehen. Von dem Arzt hatte ich so einiges gehört und wollte da unter keinen Umständen alleine hingehen. So ging meine Tante mit. Aus Unwissenheit hatte ich nicht einmal meine Dokumente mit. So musste der Arzt mir glauben, dass ich ich sei und hat mich dann auch für gesund erklärt. Obwohl der Arzt mich nicht angefasst hat, war ich doch froh, dass ich in Begleitung kam, denn die Räumlichkeiten waren nicht gerade vertrauenserweckend. Zunächst der Fahrstuhl: Er war sehr eng, passten nur fünf Leute nach Beschreibung rein. Müssen aber echte Hungerhaken sein, denn zu dritt war er schon gut ausgefüllt. Der Fahrstuhl hielt auch nur alle zwei Etagen, so mussten wir eine Etage zu früh aussteigen und den Rest zu Fuß gehen. Als wir auf den Arzt warteten, hörten wir ihn auf der Toilette. Es hörte sich so an, als ob die Türe nicht geschlossen wäre, gesehen haben wir natürlich nichts. Hinter seinem Schreibtisch, er öffnete einmal die Tür, war wohl so etwas wie eine Küche. Dreckige Kisten übereinander gestapelt und auch sonst irgendwie nicht so einladend. Auf dem Rückweg wollten wir übrigens lieber die Treppe benutzen als den Fahrstuhl...

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