Donnerstag, 31. Dezember 2009
Das wars
Packen
Abschiedsfeier
Umzug
Formatura
Unterrichtssimulation
Montag, 28. Dezember 2009
Arztbesuch
Abschiedsfeier mit den Lehrern
Abschied von Deborah
Abendessen mit den Lehrern
Abschied von den Kindern
Nikolaus
Deborah in Witmarsum
Ein Blick zurück
Sonntag, 27. Dezember 2009
Mein langer Weg zurück...
Freitag, 25. Dezember 2009
ANGEKOMMEN
Montag, 21. Dezember 2009
Zum Schluss
Möchte ich hier aus Brasilien nur noch schreiben, dass ich die Endberichte aus Deutschland schreiben werde... An alle, die gerne eine Kleinigkeit bekommen hätten, muss ich sagen, dass ich mich sehr bemüht habe... wenigstens meine Sachen zum größten Teil mitzubekommen. Die Koffer sind gepackt, vieles musste hierbleiben. So haben alle, die von Brasilien nach Deutschland kommen, wenigstens schon ein Geschenk für mich, müssen nichts ausgeben, nur etwas aus dem Schrank aussuchen ;-)
Also: Deutschland, bereite dich vor, ich komme wieder!
Donnerstag, 3. Dezember 2009
Arbeit...
Die gibts gerade wieder mehr als genug! Das vierte Bimester ist fast um und die Zeugnisnoten müssen eingegeben werden. So habe ich heute gefühlte 1000 Noten eingegeben und 3,5 Stunden dafür am PC gesessen. Glücklicherweise hatte ich einen Großteil schon in den letzten Tagen gemacht, so ging es heute sogar recht schnell. Die Arbeit erleichtert hat mir frischer und selbstgemachter Brombeersaft und Musik von einem kanadischen Radiosender!
Jetzt muss ich nur noch die Tasche fürs Wochenende packen und dann darf ich hoffentlich bald ins Bett!
Mittwoch, 2. Dezember 2009
Zum Fressen gern...
Anscheinend haben mich Flöhe, oder was auch immer mit mir im Zimmer lebt, zum Fressen gern. Kaum verheilen die Füße, sind meine Oberschenkel dran. Kann vor lauter Stiche kaum noch sitzen...
Aber nicht nur Tiere können beissen! In meiner Klasse hat heute ein Junge einen anderen in den Oberarm gebissen. Angeblich haben sie zusammen gespielt. Darunter verstehe ich aber nicht einen blau-roten Abdruck von den Zähnen... Nun ja, dieser Junge musste zur Schulleiterin und hat hoffentlich gelernt, dass er seine Freunde nicht beissen darf!
Dienstag, 1. Dezember 2009
Nustige Gesennen
Deborah und ich hatten heute eine aussergewöhnlich lustige Mittagspause, also eigentlich wie immer :-) Zuerst hat Deborah mich gefragt, ob ich Kägi-fret möchte. Da hatte ich einen neuen Spitznamen entdeckt und schon hieß Joel so. Eigentlich ist das nichts anderes, als die Schweizer Version vom Kit-Kat.
Kurze Zeit später hatten wir einen kneinen "L"-Schaden und sprachen statt "L" nur noch "N", was sehr nustig ist, wenn man es eine zeitnang macht. Pfnastersteine war anscheinend Deborahs Niebningswort.
Natürlich gab es wieder viele Weisheiten über das Leben, mit denen ich hier aber niemanden überfordern möchte...
Montag, 30. November 2009
Nachbesprechung
Sonntag, 29. November 2009
Natürliche Betäubung
Und plötzlich
Feirinha
Basar in der Schweizer-Schule
Gestern war es endlich soweit, wir hatten Basar an der Schule. Alles fing ganz gut an. Fast alle Kinder waren rechtzeitig beim Treffpunkt und auch die Eltern waren rechtzeitig wieder aus dem Klassenraum draussen. Verkleidet gingen wir geordnet zum Sportplatz, wo die Tänze stattfinden sollten. Seit etwa 9 Uhr war es so schwül, dass ich schon beim Sitzen vollständig durchnässt war. Jetzt, gegen 11:30 Uhr ging es kaum zu ertragen. Wenigstens hatte sich die Sonne hinter dicken Wolken verkrochen. Wir hatten unseren Aufmarsch zur Herbstmusik von Vivaldi und setzten uns auf unsere Plätze. Die Spielgruppen tanzten, der Kindergarten 1 tanzte, der Kindergarten 2 wollte gerade anfangen, da begann ein Platzregen. Alle Menschen sammelten nur ihre Kinder ein und liefen unters Dach. Da dieser Platzregen zwar so stark wie ein Platzregen war, aber nicht mehr aufhörte, verlagerten wir die weiteren Vorführungen in die Turnhalle (was von Anfang an hätte gemacht werden sollen, wo aber ein Mensch dieser Schule den Blick nicht für hatte). Die Jungen tanzten gut zur Musik "Der Herbst, der Herbst, der Herbst ist da". Danach kamen unsere, als Prinzessinnen verkleidete Mädchen und tanzten zur Musik "Die Eisprinzessin". Das Publikum war beeidruckt, es sah aber auch unheimlich süß aus. Zum Schluss dieses Teils tanzte unsere Klasse noch zum Lied von Rolf Zuckowsky "Wir wollen Sonne", was in dem Moment möglicherweise jeder dachte.
Endlich hatte ich eine kleine Pause. Ich gönnte mir etwas zu Essen und fing dann an, die Jungs und Mädels für das Einsingen zu sammeln. Wir sangen uns ein und ich merkte schon, die Stimmung war nicht so gut. Als ich den Raum verließ und mit Joel sprach, merkte ich, dass die Stimmung auch ausserhalb des Raumes nicht die beste war. Leider war wieder dieser Tontechniker angestellt worden, der von nichts eine Ahnung hat. Der Bass war dreimal zu laut gestellt, Backing dafür nicht hörbar. Gleiches galt auch für das Schlagzeug, die tiefen Töne waren zu laut, die Becken nicht hörbar. Wenn wir etwas gesagt haben, dass es zu laut wäre, hat er alles ganz abgestellt. Wenn wir gebeten haben, dass er es etwas lauter stellt, dann hat er gleich ganz laut aufgedreht. Für manche Lieder haben wir gebeten, dass die Nebelmaschine abgestellt wird, dann wurde sie natürlich extra aufgedreht. So war der Sound sehr schlecht und insgesamt einfach dröhnend, so dass mehrere Leute einfach gegangen sind (ich kann es ihnen nicht verdenken). Auch ich habe mich zwischendurch einfach nach draussen verzogen, damit die Ohren sich erholen konnten. Gemein fand ich es einfach den Schülern gegenüber, die so lange geübt haben und denen dieser Mensch einfach den Auftritt und den Tag verdorben hat.
Natürlich gab es auch mehrere schöne Momente: Die Band hatte mir vorher schon verraten, dass es eine Überraschung für den Schulleiter und für Joel als Bandleiter geben würde. Das war genug, damit ich nicht misstrauisch wurde, denn die Überraschung sollte auch mir gelten. So bekam ich als Dankeschön für meine Arbeit in der Band eine große Dose mit vielen verschiedenen Sorten Kaffee und anderen Leckereien. Das fand ich sehr süß!
Dann kam noch eine Mutter eines Kindes aus meiner Klasse auf mich zu und fing ein Gespräch mit mir an. Unter anderem fragte sie, ob ich wüsste, was ihr Sohn von mir halten würde. Natürlich weiß ich sowas nicht. Sie meinte, er würde mich "Honigblume" (Flor de mel) nennen. Sie wusste nicht, woher er diesen Ausdruck hatte. Ich fand das unheimlich süß!
Freitag, 27. November 2009
Üben, üben, üben...
Mittwoch, 25. November 2009
Papageien
Der Kuchen
Dienstag, 24. November 2009
Zahnbürste
Stich
Montag, 23. November 2009
Besonderer Gottesdienst
Churrasco
Knaps
Hundeliebe?!
Samstag, 21. November 2009
Tierchen...
Donnerstag, 19. November 2009
Sehr Teig!
Gesundes Frühstück mal anders
Das war so klar
Mittwoch, 18. November 2009
Aufräumaktion!
Endlich habe ich mal wieder die Zeit gefunden, mein Zimmer aufzuräumen. Das war aber auch nötig, der Staub lag schon dicke... Wenn das so weitergeht, werde ich erst beim Auszug wieder die Zeit zum putzen finden! Apropos Auszug: Nur noch genau einen Monat, dann ist die Schule hier für mich vorbei. Das ist mir heute bewusst geworden. Wahnsinn, wie die Zeit vergeht!
Dienstag, 17. November 2009
Wo sind nur unsere Kinder geblieben?
Das war die Frage, die Giliane und ich uns am Montag stellten. Unsere Kinder sind nicht einfach und sie stellen viel an, aber Montag waren sie besonders schlimm und wir beide waren am Mittag völlig fertig... So kam es, dass Kinder aus dem Kindergarten II vor unseren Türen mit Erde auf Plakaten für den Basar malten. Einer unserer Jungs ist dahin gegangen, hat das Plakat genommen und ausgeschüttelt und somit die Arbeit zerstört. Es gab keinen Grund, einfach nur Zerstörungswut. Dieser Junge war übrigens nicht der, der am Anfang für soviel Arbeit geleistet hat. Es ist der, der die Rolle übernommen hat.
Der andere hatte sich in letzter Zeit sehr ruhig gehalten. Leider beschloss er das am Freitag zu ändern und warf einen ziegelsteingroßen Stein auf den Mann, der den Verkehr beim Pitstop regelt. Den Grund haben wir bisher noch nicht herausgefunden, angeblich wollte der Jungen den Mann vor etwas schützen, aber mit solch einem Stein???
Jabuticaba
Wetter
São Paulo II
Jetzt ist es leider länger geworden, bis ich wieder Zeit für meinen Blog finde... Aber heute möchte ich den Rest über die Zeit in São Paulo berichten:
Nach dem vorbildlichem Aufräumen der Sachen, fuhren wir ins Hotel zurück. Wir nahmen an, dass die Rückfahrt diesmal schneller gehen würde, da der Busfahrer die Strecke ja schon einmal fuhr. Scheinbar hatte er sich aber vorgenommen, genau die gleiche Strecke zu fahren, die er auch am Vorabend fuhr. Leider hat er ein paar der Straßen vergessen, oder sich verzählt, zumindest kamen wir nach nur 30 Minuten im Hotel an (ich erinnere, wir fuhren 4 km). Am Abend bekamen alle Teilnehmer ein Abendessen von der Schule spendiert.
Am Sonntag fuhren wir wieder zurück nach Curitiba. Die Rückreise war relativ unspektakulär. Leider begann es zu regnen, also mehr zu strömen. Der Bus kam trotzdem gut durch. Als wir in der Schule ankamen, merkten wir, dass der Kofferraum mit unserem Equipment nass geworden war. So packten wir alles schnell in den Musikraum und gleich aus, nicht, dass alles kaputt geht. Scheinbar hat alles die Wanne überstanden, zumindest hab ich noch keine Klagen gehört...
Völlig übermüdet fuhr ich nach Hause, nur um am Montag dann direkt wieder zur Arbeit zu fahren...
Mittwoch, 11. November 2009
Herbst?
Schon letzte Woche fiel mir auf, dass die Bäume ihre Blätter gelb färben und fallen lassen. Auf der Fahrt nach São Paulo habe ich mir dann überlegt, dass es den Bäumen wie uns geht. Das Wetter ist so schnell von Winter auf Sommer gesprungen, dass die Bäume schonmal Herbst spielen, bevor wieder der Winter einbricht. Prompt gibts seit Sonntag immer wieder starke Regenschauer und Sturmwinde...
Über São Paulo schreibe ich wieder, wenn ich etwas mehr Zeit finde...
Dienstag, 10. November 2009
São Paulo
Wahrscheinlich warten einige von euch schon ganz gespannt auf meinen Bericht über den Wochenendausflug nach São Paulo? Nun ja, ich erhole mich langsam und werde euch heute etwas berichten:
Am Freitag, gleich nach der Schule ging es los. Vor der Schule stand ein relativ gemütlicher Bus, in den wir einstiegen, je nach Alter eher weiter nach vorne oder nach hinten... Die Fahrt war wirklich nett. Wir hielten einmal an und kamen nach 6,5 Stunden endlich in São Paulo an. Zuerst packten wir alle Instrumente in die Schule, dann ging es ab zum Hotel. Nun ist es hier nicht normal, dass der Busfahrer die Qualitäten der Orientierung oder der Straßenkenntnis hat. So brauchten wir für die 4 Kilometer bis zum Hotel auch nur 40 Minuten. Irgendwann wurde es sogar den Schülern zu bunt, als wir nämlich das dritte Mal an der gleichen Stelle waren.
Am Abend wollten wir mit der ganzen Gruppe im Shopping gegenüber Essen gehen. Mutig überquerten wir die Straße, nur um direkt in eine Gang reinzulaufen. Der Direktor sorgte aber schnell dafür, dass wir wieder aus der Gang rauskamen und uns kurz sammelten. Eine der Lehrerinnen ging vor und wir hatten jeder nur eine Aufgabe: Den Blick immer auf den Bekannten vor uns zu richten. So kamen wir bis zu den Sicherheitsbeamten, die gerade den Shopping sperren wollten (wegen der Gang und der Angst vor Randalen/Überfällen usw.). Die Lehrerin sprach mit dem Sicherheitspersonal und konnte sie überzeugen, dass wir wirklich Gäste aus der Schweizerschule in Curitiba waren. So musste sie neben den zwei "Bullen" stehen und sagen, wer dazugehörte und wer nicht. Wer sich dazwischen mogelte, wurde schonungslos zur Seite geschubst, aber wir kamen alle wohlbehalten durch.
Das gemeinsame Essen war dann doch irgendwie getrennt: Wir Lehrerinnen saßen mit unserem Direktor (als Hahn im Korb) an einem Tisch, während das männliche Personal die Kinder betreute. Das Thema war dementsprechend: Wir sprachen über den gutaussehenden Sicherheitsbeamten der in der Schule arbeitet. Wir behaupteten natürlich, dass deswegen soviele Mütter die Einschreibung an der Schule machen, weil dieser gutaussehende Sicherheitsbeamte da sei. Der Direktor nahm das alles sehr zu Herzen und wollte diesen Sicherheitsbeamten sofort entlassen. Als am Montag ein anderer Mann da stand, waren wir Lehrerinnen natürlich alle sehr betrübt. Es war aber nur Zufall, eine Vertretung, heute stand wieder der richtige Mann da :-)
Bei der Rechnung haben wir wieder gemerkt, dass man nicht unbedingt rechnen können muss, um Kellner zu sein. Es ist in São Paulo wohl üblich, dass man vor dem Bestellen, ohne Aufforderung, sagt, dass man später getrennt zahlen möchte. Sonst muss später einer die Rechnung begleichen. In unserer Unwissenheit haben wir natürlich erst etwas gesagt, als wir die Rechnung bestellten. Wir wunderten uns schon, dass drei Kellner nacheinander bei dieser Information flüchteten und wir schließlich lautstark die Rechnung verlangten. Der erste Kellner behauptete, den Taschenrechner zu holen. Der zweite behauptete das Gleiche, der dritte Kellner behauptete schließlich, dass das System ausgefallen sei. Der vierte Kellner erklärte uns schließlich, dass wir vorher hätten sagen müssen, dass wir getrennt zahlen wollten. Die Sekretärin (unserer Schule, die uns begleitete) meinte daraufhin, dass das doch kein Problem sei, wo der Mann doch die Gesamtrechnung in der Hand hielt. Er schaute sie verdutzt an und sie meinte, man könne ja auch im Kopf oder auf Papier rechnen. Er verschwand... Wir lästerten! Chris hatte aber gerade noch die Rechnung erwischt und so fing sie an, auf dem Papierset, die einzelnen Rechnungen aufzustellen. Zwei Lehrerinnen kontrollierten ihre Rechnung mit dem Handytaschenrechner (davon ein IPhone, es muss also richtig gewesen sein). Es sammelten sich mehrere Kellner um uns, um dieses Spektakel zu beobachten, denn jeder Lehrer hatte eine andere Zahlungsart. Der Kellner, der schließlich die Zahlung annahm, war am Ende ganz verwirrt, wusste selbst nicht, was er da tat und vertraute voll und ganz auf Chris Rechnung. Sie rechnete am Ende alles zusammen, um so die Kontrolle zu machen. Es fehlten genau 30 Real. Da sahen wir, dass das das Trinkgeld war, das schon ausgerechnet war. Wir schmissen alle ein paar Münzen zusammen und kamen schnell auf das Trinkgeld. Ich glaube, alle Kellner haben aufgeatmet, als wir endlich das Restaurant verließen :-)
Auf dem Rückweg (etwa zwei Stunden nach der Ankunft im Shopping), war die Gang immer noch da. Wir versuchten wieder mit der gleichen Methode - Schau auf deinen Vordermann und verlier ihn nicht - durch die Gang ins Hotel zu kommen und es klappte!
Nach einer unruhigen Nacht (sehr heiß, unruhige Zimmernachbarin) gings in den Samstag. Das Frühstück war lecker, viel Kuchen und frisches Obst :-) Danach gings zur Schule. Da wir mit den Kids nochmal ein paar Stellen durchgegangen sind, weiß ich nichtmal, ob die Fahrt ohne Umwege zustande ging. Dort angekommen, haben alle gut angepackt und innerhalb kürzester Zeit war die Bühne mit allen Sachen aufgebaut. Wir schlenderten etwas über den Bazar. Es war wirklich schön, viel gute Sachen und ich bekam Lust zum Einkaufen.
Dann war es endlich soweit, die Schülerband hatte ihren Auftritt. Sie spielten und sangen wirklich gut. Und da wir einen professionellen Tontechniker hatten (ich wusste gar nicht, dass es hier sowas gibt), klang es einfach sehr gut! Wir Lehrer waren die größten Fans und tanzten ausgelassen. Die Leute aus São Paulo waren nicht so bewegungsfreudig und so waren wir schnell bekannt :-) Ein paar der Paulistas trauten sich zu uns und forderten die eine oder andere Lehrerin zum Tanzen auf... Am Ende räumten alle Schüler und Lehrer brav auf.
Weiteres gibt es in den nächsten Tagen!
Mittwoch, 4. November 2009
Theorie
In warmen Ländern essen die Menschen salziger. Aufgrund dieser Tatsache habe ich eine Theorie aufgestellt:
Menschen sind wie rohes Fleisch, sie sind ja aus Fleisch. Frisches und rohes Fleisch legt man ja zur Haltbarkeit in den Kühl- oder Gefrierschrank. Da es aber nicht immer einen Kühlraum zur Verfügung gibt, kann man Fleisch auch mit Salz haltbar machen. So müssen sich Menschen in wärmeren Ländern auch mit Salz konservieren :-)
Frühling?
Andirá II
Am Abend haben wir uns den Luxus gegönnt und eine DVD ausgeliehen, dessen Name nur nebensache ist. Mitten im Film liefen plötzlich kleine Eidechsen durchs Haus. Ui, da hab ich erstmal geschrien und mich danach auch wieder beruhigt. Mein Cousin meinte nur ganz locker, dass das normal ist und dass die immer im Haus sind. Jetzt wurde mir langsam klar, warum ich unter so einem Netz geschlafen habe und warum dieses Netz überall festgesteckt werden musste...
Am Montag Morgen hab ich erstmal ein arabisches Frühstück bekommen, bzw. ein Ei in Wasser, war superlecker! Dann haben wir noch frische Bananen von der Bananenplantage geholt. Eigentlich wollte ich nur ein paar. Das müssen aber so 20 Kilo gewesen sein. Die Tüte mit den Bananen war auf jeden Fall schwerer als der Koffer. Und dann ging es um die heiße Mittagszeit wieder in den Bus.
Natürlich kam der Bus wieder zu spät und so fuhren wir wieder pünktlich 15 Minuten zu spät los. Der Busfahrer hielt auch nicht viel vom schnellen Fahren, so hatten wir bei der Ankunft etwa 1,5 Stunden Verspätung.
Auf der Fahrt, so kurz vor der Pause (die jedem logisch denkenden Mensch klar war), ging ein Mann auf die Toilette. Ich finde, er hätte sein Geschäft noch die Restzeit festhalten können. Ich saß im vorderen Teil des Busses und musste mich zusammenreissen. Leider war das noch nicht alles. Als ich mich endlich an den Geruch gewöhnt hatte, kam der zweite Mann aus der Toilette. Er hatte sich wohl gedacht, wenn schon, dann machts keinen Unterschied mehr. Zum Glück rollte der Bus schon auf den Parkplatz und alle Gäste stürmten raus, um wieder frische Luft zu bekommen!
Dienstag, 3. November 2009
Mein Wochenende in Andirá
Am Freitag packte ich mein Köfferchen für mein letztes verlängertes Wochenende in Brasilien. Ich war nicht wirklich ausgeschlafen und freute mich über ein wenig Entspannung. Punkt 16 Uhr war ich am Busbahnhof, mein Bus leider nicht. So fuhren wir mit etwas Verspätung (nur 15 Minuten) los, da noch alle Koffer ordnungsgemäß eingepackt wurden. Wir kamen auch bis zum Ausgang des Bahnhofs, als der Bus auch schon das erste Mal anhielt. Drei (laute) Damen stiegen ein. Leider waren somit die Zeiten von einem alleinigen Platz vorbei. Wenigstens hatte ich einen Fensterplatz gekauft, so konnte ich mir Musik in die Ohren stecken und die Landschaft bewundern. Nach 6,5 Stunden Busfahrt, mit nur einer halben Stunde Verspätung kamen wir endlich in Andirá an, wo ich schon von meinem Cousin Lincoln und seiner Frau Monica erwartet wurde. Eigentlich wollte Lincoln mir einen roten Teppich auslegen, aber er hatte keinen gefunden. Auch der Posaunenchor hatte leider abgesagt. So waren nur jugendliche Kids mit ihren Autos da. Naja, Autos waren das nicht unbedingt, eher übergroße Lautsprecher auf Rädern. Sah aus, wie aus den 80ern geklaut. Aber die Lautstärke war wie beim Posaunenchor...
Am Samstag bin ich erst um 9:30 Uhr aus dem Bett gekrochen, da stand die Sonne schon hoch und der Schweiss lief schon beim Sitzen den Rücken runter. Das Frühstück ging nur langsam, sonst lief der Schweiss ins Essen. Nach dem Mittagessen (auch langsam) gings ab in die Universität. Früher war das eine der besten Universitäten für Landwirtschaft. Groß und geräumig ist sie immer noch! Danach besah ich mir eine Zuckerrohrfabrik. Nicht schön, aber interessant.
Mein Cousin ist Bauer u.a. und deswegen darf es auch nicht an Jungvieh fehlen. In der Nacht von Freitag auf Samstag ist ein süßes kleines braunes Kälbchen geboren. Auf dem Hof liefen unzählige Glucken mit ihren Küken rum und im Schuppen hatten zwei Katzen Junge bekommen. So liefen da neun blauäugige, aber schon behaarte Kätzchen rum. Eine dieser Kätzen hat sich direkt in mein Herz gebissen... Nein, es war mein großer Zeh, aber die war mir ab dann die liebste. Ein zweites Kätzchen war um meine Sauberkeit bemüht. Als ich es auf den Arm nahm, leckte es erst die eine Hand "sauber", dann die andere. Als ich sie wieder absetzte, waren meine Füße dran. Toll, wo sich die Deutschen ja nicht so oft duschen und von den Brasilianern immer ausgelacht werden. Konnte ich mir eine Dusche am Tag sparen :-)
Am Abend - eigentlich war es mehr in der Nacht - ging es in eine Pizzaria. Dort eine gute Käsepizza gegessen und zum Abschluss ein Eis. Das war auf jeden Fall mehr als genug...
Am Sonntag kletterte ich noch verschlafener aus dem Bett. Die drückende Hitze ließ einen auch nicht wacher werden. Ein Blick auf das Thermometer - 28° und es war erst 10 Uhr am Morgen... Wie sollte ich diesen Tag nur überleben?
Bis zum Mittag lag ich, wie auch am Samstag, zum größten Teil in der Hängematte und las Asterix auf portugiesisch. Eine gemütliche Angelegenheit. Leider war unter der Hängematte ein Kaktus. So passte ich beim Ein- und Aussteigen besonders auf, wollte ja nicht im Kaktus landen. Mittag war eine Mischung aus brasilianischen und arabischen Köstlichkeiten. Am Nachmittag ging das Chillen weiter, etwas anderes war bei den fast 40° im Haus nicht möglich.
So, und wie es weiterging erfahrt ihr in den nächsten Tagen...
Freitag, 30. Oktober 2009
Endlich Wochenende!!!
Donnerstag, 29. Oktober 2009
Müde...
Mittwoch, 28. Oktober 2009
Supermarkt
Dienstag, 27. Oktober 2009
Plötzlicher Kälteschock?
Montag, 26. Oktober 2009
These
Planung...
Sonntag, 25. Oktober 2009
Aufruf
Als ich vor ein paar Wochen nach Andirá fuhr, bzw. von dort zurückkam, fand ich in meiner Tasche eine Tüte. Diese Tüte hatte einen etwas unangenehmen Geruch und ich konnte mich nicht dazu überwinden, sie zu öffnen. Als ich in der letzten Woche von den Wasserfällen zurückkam und an meine nassen Socken roch, bemerkte ich den gleichen Geruch. Da ich diese Tüte in der Zwischenzeit dem Mülleimer übergeben hatte, bekam ich augenblicklich ein schlechtes Gewissen. "Was, wenn sich jemand vertan hat und die nassen Klamotten versehentlich bei mir gelandet sind?" Heute sammelten sich dieselben Leute alle hier in Curitiba und ich fasste mir ein Herz und fragte, was denn in dieser Tüte war und ob jemand etwas vermissen würde. Zuerst betretenes Schweigen. Dann ein Kichern und schließlich bekam ich heraus, dass in dieser Tüte Kuhmist war. Mein Cousin (Bauer) und sein Schwager (Polizist) haben es ausgeheckt und der Rest hat es nicht verhindert... Das schreit nach RACHE!
Jetzt meine Frage: Wer hat eine passende Idee? Am Freitag fahr ich zum letzten Mal in diesem Jahr zum Cousin der Bauer ist. Bis dahin muss der Plan stehen und ich würde mich um eine rege Beteiligung freuen!
Schlammbad
Samstag, 24. Oktober 2009
Noite de Talentos
Talentabend
Gestern Abend hatten wir in der Schule den Talentabend. Anscheinend zeigt man dort nicht unbedingt sein Talent, sondern findet - gemeinsam mit dem Publikum - heraus, welches Talent man nicht hat... Keine Frage, es waren sehr gute Beiträge dabei. Ich möchte den Tanz aus Ungarn erwähnen oder die Band der 3. und 5. Klässler, die viel mehr Präsenz auf der Bühne zeigten, als die "Großen", oder auch den Erstklässler, der Gitarre spielte und dazu sang. Trotzdem klangen die meisten Sachen eher schief. Und leider haben Tontechniker hier keine Ahnung von der Einstellung vom Sound. Sollen angeblich Profis sein, aber dann hätte es nicht so geklungen...
Freitag, 23. Oktober 2009
Wochenende!
Donnerstag, 22. Oktober 2009
Noch 40 Tage...
Mal wieder zur Groborientierung: Bis zum Ende hab ich noch 40 Tage Unterricht!
Heute hab ich gemerkt, dass dann wahrscheinlich auch gut ist! Musste leider bis 18:30 Uhr in der Schule weilen. Das schlaucht ganz schön, gerade nach so nem (erholsamen) Wochenende!
Mittwoch, 21. Oktober 2009
Juck...
Dienstag, 20. Oktober 2009
Foz do Iguaçu II
Endlich im Hotel angekommen, duschten wir warm und zogen uns endlich wieder trockene Kleidung an. Da es bis zum Ende warm war, sind wir nicht durchgefroren, aber irgendwie waren die nassen Kleidungsstücke nicht so angenehm. Unsere nassen Schuhe stopften wir mit Zeitungspapier aus, damit wenigstens etwas Wasser rausgesogen werden konnte. Wir richteten uns eine Ruhezeit ein, in der jeder in sein Buch vertieft war. Danach ging es mal wieder in eins der Restaurants. Beide Restaurants (das vom Freitag und das vom Samstag) wurden uns mit Livemusik empfohlen. Wir haben sie (die Livemusik) allerdings nicht gefunden... Am Samstag gabs Oldies (also Musik aus den 80ern und 90ern) mit Videoclips, was schon echt witzig war. Danach gabs ne gute Nacht ;-)
Der Sonntag fing mit der Zeitumstellung an! Glücklicherweise haben wir den Wagen für eine Stunde später bestellt, so dass wir nicht ganz so früh rausmussten. Unser Fahrer war ein Indianer, vor 15 Jahren noch nackt und jetzt ganz zivilisiert und froh, aus dem Reservoir rausgekommen zu sein. Er war in etwa so gut drauf wie wir: Stellte uns gute Musik (Bee Gees, Queen, Village People u.ä.) an, wir sangen fröhlich und er war begeistert!
In Argentinien lud er uns bei den Wasserfällen ab. Deborah musste als Schweizerin das doppelte an Eintritt bezahlen, ich also die Hälfte von ihrem Eintritt - als Brasilianerin. Der Rundgang hat sich dann erstmal sehr gelohnt! Viel Wald, viel grün, einfach schön! Die Wasserfälle diesmal weder verregnet oder benebelt, sondern einfach nur voll Wasser! Auf dem Weg immer wieder diese Nasenbären oder wie auch immer diese Tiere heißen und die Eidechsen, bzw. auch Riesenechsen. Am Eingang hieß es noch, dass die Bootsfahrt gestrichen sei. Als wir beim Stand ankamen, waren für uns noch Plätze frei. Wir kauften die große Rundfahrt und warteten auf den LKW, der uns mitnehmen sollte. Währenddessen wurden unsere Beine von Borrachudos vollgestochen. Die Viecher sind schlimmer als Mücken, das Zeug tut weh. Man merkt den Einstich auch nicht, nur das Blut, das danach runterläuft... Schließlich kam der LKW und wir setzten uns auf die Ladefläche. Natürlich nicht auf dem Boden, es gab Bänke für uns. Es gab eine nette Führerin, die uns über Flora und Fauna aufklärte. Manches wollten wir lieber nicht wissen (welche Schlangen hier noch rumlaufen u.ä). Endlich am Fluss angekommen, durften wir noch eine Strecke zu Fuß gehen. Dann Schwimmwesten anziehen und die Tasche in eine andere, wasserfeste Plastiktasche stecken. Und dann ging es aufs Schnellboot. Schon zu Beginn sah das Wasser nicht gerade vertrauenserweckend aus. Wirbel und Stromschnellen waren eher beängstigend. Aber wir waren jetzt im Boot und es gab kein Zurück mehr. Die Fahrt war dann auch recht schön, wir fuhren Richtung Wasserfälle... Als das Boot dann auf der einen Stelle wegen der Strömung nicht mehr vorwärts kam, fing mein Herz schon gut an zu bibbern. Der Fahrer nahm nocheinmal gut Anlauf und schon waren wir fast unter den Wasserfällen und schließlich ganz drunter und ganz nass. Aber wir wurden ja vorgewarnt, dass wir dabei ganz und vollständig nass werden würden und das waren wir auch! Keine Stelle ist trocken geblieben. Gut, dass wenigstens teilweise die Sonne schien... Der Rückweg (natürlich zu Fuß) war dann etwas anstrengend mit den nassen Klamotten, aber okay. Bis zum Ausgang des Parks waren wir so trocken, dass die Klamotten nicht mehr ausgewrungen werden konnten. Unser Fahrer war begeistert, dass wir uns in das Abenteuer getraut haben!
Im Hotel durften wir uns glücklicherweise nochmal umziehen, obwohl wir schon ausgecheckt hatten. Dann die Überlegung: Direkt zum Flughafen? Deborah hatte nämlich vergessen, wann der Rückflug war und ich hatte es mir erst gar nicht gemerkt ;-) Wir beschlossen, dass es nicht schlimm wäre, direkt zum Flughafen zu fahren und von dort noch einmal loszuziehen, sollten wir zu früh da sein.
Auf dem Flughafen hatten wir dann Schwierigkeiten, den Teletext zu lesen. Scheinbar würde unser Flugzeug gerade starten... Wir liefen also zum Check-In und waren froh, dass wir noch eine halbe Stunde bis zur Boarding Time hatten. So gingen wir ganz gemütlich zum Wartesaal. Dort wurde unser Gate immer wieder geändert, obwohl es nur eine Handvoll davon gab. Endlich landete ein Flugzeug und ausgerechnet von der Varig, obwohl wir Gol gebucht haben und wer sich erinnert... mit der Varig hatte ich mal ein schlechtes Erlebnis! Die Insassen mussten schnell aussteigen und schon durften wir einsteigen (das Flugzeug war dementsprechend sauber). Wir hoben ab, blieben eine zeitlang oben und landeten wieder. Deborah meinte schon beim Anstoßen an der Erde, dass alles geschafft sei. Wir waren aber mit solch einem Tempo unterwegs, dass kurz darauf noch die Vollbremsung kam. So war ich erst beruhigt, als wir wirklich standen!
Eigentlich ist ja nichts schief gegangen... Kam uns irgendwie komisch vor!
Resümee: So schön, schön war die Zeit...
Montag, 19. Oktober 2009
Foz do Iguaçu
Es fing alles damit an, dass Deborah und ich am Freitag Mittag nach Foz do Iguaçu flogen. Deborah ist eine Schweizerin, die für vier Monate an der Schweizerschule ein Praktikum macht und die etwa so verrückt ist, wie ich ;-)
So sind wir in Curitiba ins Flugzeug gestiegen und in Foz wieder ausgestiegen. Dort ein Taxi zum reservierten Hotel genommen. Das Hotel war mitten in der Innenstadt, von daher, gute Lage. Als wir ins Zimmer kamen, war uns der Preis klar! Wir hatten ein Fenster, ja... Aber vor dem Fenster, also etwa eine Armlänge weiter, war eine Mauer und darüber ein Dach, also keine Aussicht. Wir schauten nach unten. Da stand ein Schrank, voller Zigarettenkippen, dahinter waren wohl Müllsäcke. Das Toilettenfenster ging, den Geräuschen nach zu urteilen, direkt in die Küche. ABER: Es war alles sauber!
Deborah und ich beschlossen, dass wir uns etwas zu Mittag suchen wollten und danach shoppen gehen wollten. Beides war ein totaler Erfolg! Am Abend gingen wir noch Essen... Leider hat mir irgendwas nicht so gut bekommen, denn ich legte mich nur kurz ins Bett und dann über die Kloschüssel. Es kam alles raus... Zwischendurch wollte ich aufstehen, aber mir wurde davon zu übel. So machte ich den Klodeckel zu und legte mich drauf. Hab wunderbar geschlafen, besser, als eine Stunde später im Bett :-)
Am Samstag war mir immer noch übel, aber ich konnte alles bei mir behalten. So fuhren wir mit einer Van (einen Bulli) nur für uns alleine und mit einem Führer bis zu den Wasserfällen auf der brasilianischen Seite. Morgens regnete es auch noch nicht... Wir haben auch die Busfahrt auf dem Gelände und den Anfang des Rundgangs trocken überstanden. Leider war es total bewölkt und neblig und es war kaum etwas zu sehen. Dann regnete es plötzlich, sehr stark und ohne Ende. So ganz, wie bei "Asterix bei den Briten": "Ist es bei euch immer so neblig?" "Nein, wenn es regnet nicht!" Da alle Unterstellplätze völlig überlaufen waren, haben wir beschlossen, hart zu sein und durch den Regen weiterzugehen, zumal es nicht danach aussah, dass es wieder aufhören würde. Wir wurden durch und durch nass, konnten uns immer wieder auswringen, so unterm Schirm, konnten aber die Wasserfälle besehen. Es wurde aber nicht kalt, es war angenehm warm. Gegen Ende hörte es auf und wir fingen an, etwas trockener zu werden.
Danach ging es zum Vogelpark. Ein gelungener Besuch, zwar waren wir immer noch nass, aber die Vögel waren auch damit beschäftigt, sich irgendwie zu trocknen. Immer wieder kamen wir durch Gehäge, wo die Vögel frei rumliefen. Es war sehr schön! Ein Tucano hat sich scheinbar in Deborah verliebt und ist ihr hinterhergeflogen und gelaufen. Sehr süß! Am Ende hatten wir jeder noch einen Ara auf unserem Arm, fürs Touristenfoto und dann war auch diese Sehenswürdigkeit leider vorbei.
Und wie es weiterging, schreib ich morgen...
Donnerstag, 15. Oktober 2009
Lehrertag
Mittwoch, 14. Oktober 2009
Dia da rodinha
Tag des Rädchens
Anlässlich des Kindertages (am Montag), durften die Kinder heute Fahrräder, Roller usw. mit in die Schule nehmen und wir haben das natürlich drei Stunden lang genutzt. Fotos hätten übrigens genial ausgesehen, die Kinder hätten jederzeit in die Kamera geschaut, leider nicht nach vorne :-) Somit gabs auch jede Menge Tränenvergießen und etwas Blut, aber nichts ernsthaftes...
Dienstag, 13. Oktober 2009
Sorgen
Frühling?!
Montag, 12. Oktober 2009
Halb und halb
Sonntag, 11. Oktober 2009
Meine Stimme
Caminhada
Samstag, 10. Oktober 2009
Das Wandern ist des Müllers Lust...
Krankenhaus
Donnerstag, 8. Oktober 2009
Noten
Bis Mitternacht müssen alle Noten abgegeben sein... War ein hartes Stück Arbeit, aber ich habe es geschafft, zumindest glaube ich das ;-) Natürlich sind heute wieder die PCs und das Netzwerk der Schule abgestürzt, ist klar! Mit aller Langsamkeit und Ungeduld musste ich also arbeiten...
Meine Stimme kommt immer wieder ein wenig. Hoffe, dass sie am Wochenende ganz wiederkommt!
Mittwoch, 7. Oktober 2009
Immer noch nix...
Dienstag, 6. Oktober 2009
Alles weg...
Nach den Basstönen geb ich heute keinen Ton mehr von mir... Den Unterricht hab ich entweder mit einem Sprechrohr (einem Schüler was ins Ohr geflüstert) oder schriftlich an der Tafel geführt. Mehr war einfach nicht drin!
Natürlich wurden darüber Witze gemacht:
"So kommen andere auch mal zu Wort!"
"Kannst ruhig lauter sprechen, wir sind alleine!"
Reicht ja
Montag, 5. Oktober 2009
Zeugnisse
Regenfrei???
Heute war schon der zweite regenfreie Tag (hintereinander!!!). Gut, gestern Abend hat es genieselt, aber weil es sonst eher Wasserfallähnlich regnet, sei das schon mal zum regenfreien Tag dazugezählt! Leider scheint die Sonne noch nicht wirklich. Dunkle bis schwarze Wolken lassen einen immer noch dran denken, dass es jederzeit wieder regnen könnte...
Leider hat mir das Wetter und die Kaltfront der letzten Woche gut zugesetzt: Ich spreche jetzt im Bass ;-) Klingt total abgefahren und es wird immer tiefer...
Samstag, 3. Oktober 2009
Spruch
Beim Essen sollte man nicht ans Abnehmen denken!
Der ganze Vormittag war mit ähnlichen und sehr weisen Sprüchen gespickt :-) Ich möchte euch die ganze Weisheit ersparen, ausserdem hab ich sie auch vergessen...
Der Abschluss kam eben mit diesem:
Bin meinem Alter schon stark voraus! (Werd auch nicht mehr jünger)
Mittwoch, 30. September 2009
Einen Eindruck gefällig?
Mir fällt auf, dass manche von euch keine Ahnung haben, in welcher Stadt ich eigentlich gelandet bin und was hier so das Besondere ist. Ich füge mal einen Link ein, dann könnt ihr selbst einen kleinen und schönen Eindruck gewinnen:
http://www.brasilien.de/ReiseService/reiseangebote/parana/sehenswuerdigkeit/curitiba.asp
Theorie vom Frühling
Dienstag, 29. September 2009
Tag der offenen Tür
Montag, 28. September 2009
Das hält ja keiner aus...
Regen, Regen, Regen... Heute kamen Lehrer nicht zur Schule, weil manche Straßen wegen des Regens unpassierbar waren... Der Klassenraum stinkt unerträglich, weil das Abwasser nicht abfließen kann. Von einem Gebäude zum anderen kann man nicht trocken kommen, obwohl alles überdacht ist. In fast allen Räumen regnet es rein. Es ist nicht mehr auszuhalten!
Man sagte mir heute, dass es nur noch drei Monate regnen soll. Also hört es auf, wenn ich gehe. Das ist doch mal ne gute Nachricht :-(
Sonntag, 27. September 2009
Runder Regenbogen
Achtung!
Bitte beachten Sie die Löcher im Bus!
So hab ich heute eine Durchsage im Bus mitbekommen. Fand ich schon lustig, denn Löcher im Bus waren mir bisher noch nicht begegnet :-)
Tourismus?
Samstag, 26. September 2009
Wissensmesse
Donnerstag, 24. September 2009
Flugzeuge, Flugzeuge, Flugzeuge
Mittwoch, 23. September 2009
Noch 60 Unterrichtstage
Für den Überblick :-)
Übrigens habe ich die Samstage, an denen wir arbeiten müssen, nicht mitgezählt...
Flughafenbesuch
Immer wieder kommt ein neuer Frühling...
Montag, 21. September 2009
Eier und MacGyver
Deswegen schreib ich lieber am Abend etwas in den Blog, es könnte noch etwas lustiges passieren... So wie heute:
Ich wollte mir ein Ei kochen und vergass es einfach. Eben hörte ich einen lauten Knall! Das Ei ist einfach explodiert. Musste erstmal mehrere Minuten innehalten und lachen... Bin eben doch die Tochter meiner Mutter!
Fühle mich schon etwas MacGyver, wer kann schon Eier als Sprengstoff nutzen?
Murphys Gesetz
Samstag, 19. September 2009
Erinnert ihr euch noch...
Samstag = Backen?!
Inzwischen ist das mein Gefühl! Am letzten Samstag hab ich nur gebacken und heute geht es mir nicht anders... Morgen lassen sich mein Cousin und meine Cousine taufen und da muss den Gästen natürlich etwas vorgesetzt werden.
Mittag war mal wieder mexikanisch. Nun ja, an den Tortillas und dem Guacamole werden wir wohl noch etwas arbeiten ;-)
Eben noch einkaufen... Für mich ist mal wieder ein CD dabei rausgekommen!!!
Freitag, 18. September 2009
Erlebnisreicher Tag für die Kinder
Heute hatten wir viel Aktion! In der ersten Stunde kam ein Pilot zu besuch (Vater einer Schülerin aus der dritten Klasse). Er hat sich gut mit den Kindern angestellt und die Fragen über Flugzeuge sehr gut beantwortet. Auch ich war überrascht, wieviel ich da noch lernen kann :-)
In der vierten Stunde haben wir das Thema Winter abgeschlossen. Dazu gab es für jedes Kind eine Tasse heißen Kakao.
In der letzten Stunde habe ich das Thema Formen wiederholt. Das Thema wurde mit Hilfe von Brot und Käse (beides in quadratischer Form) verdeutlicht. Die Kinder durften ihr Brot in andere Formen schneiden und mussten es mit dem Nachbarn teilen.
Donnerstag, 17. September 2009
Mit Schülern...
Mittwoch, 16. September 2009
Mittwoch
Dienstag, 15. September 2009
Umarmungen
11 September
Samstag, 12. September 2009
Feier der Schweizer
Die Band war ja auch nicht das Eigentliche. Es ging um den Gründungstag der Schweiz, die Feier, die vor ein paar Wochen wegen der Schweinegrippe abgesagt wurde.
Mittwoch, 9. September 2009
Regen, Blitz und Donner
Noch 70 Unterrichtstage
Ein gutes Restaurant...
... erkennt man nicht am Haus, sondern an den Autos, die davor stehen. So hab ich es in den letzten Tagen gelernt. Wenn vor dem Gasthaus teure Autos stehen, ist das Essen gut!
Getestet und für gut empfunden!
Dienstag, 8. September 2009
Wer hat seinen Teller nicht leergegessen?
Der Dienstag, der ein Montag ist...
Montag, 7. September 2009
Etwas Geschichte
Andirá
Andirá ist eine kleine Stadt im Norden Paranás. Sie liegt an der Grenze von Sao Paulo. Die Erde ist rot, wie in Rondon und sonst gibt es wohl nichts zu sagen. Klar, die Stadt ist 400 km nördlich von hier, also viel wärmer. In der ersten Nacht hab ich schließlich die Tür zum Wohnzimmer aufgemacht, wo andere Leute geschlafen haben, weil ich kein Fenster im Raum hatte und beinahe zerlaufen bin. Schon auf der Fahrt hatte ich wohl einen Floh mitgenommen (nicht aus meiner Wohnung, ich bin ansich Flohfrei), so waren meine Beine schon ziemlich zerstochen. Klar, Andirá hat mit der Hitze und Luftfeuchtigkeit viele Mücken. Aber des Nachts wurde ich nicht mehr viel gestochen, die Mücken haben anscheinend keinen Platz mehr gefunden... Meine Verwandten meinten nur, dass sie mich ab jetzt immer mitnehmen würden, dann bräuchten sie keinen Mückenschutz :-( Allerdings gab es des Nachts etwas anderes, was mich nicht sonderlich schlafen ließ: Fledermäuse! Die haben sich direkt über mir im Dachstuhl zu schaffen gemacht...
Aber ich war auf einer Bananenplantage, habe Kokosnüsse gesammelt und einen Brombeerbaum geplündert (bisher hingen Brombeeren bei mir an Sträuchern, aber anscheinend gibts die auch als Baum).
Spontanität...
Rodízio de Pizza
Donnerstag, 3. September 2009
Laternenumzug
Mittwoch, 2. September 2009
Unglaublich!
Dienstag, 1. September 2009
Hunde
Laternenmarathon
Samstag, 29. August 2009
Ängste
Freitag, 28. August 2009
Horrortripp Friseurbesuch
Wochenende!
Mittwoch, 26. August 2009
Reinheitsgefühl
Das ist scheinbar nicht selbstverständlich bei reichen Kindern... Heute war der Boden nach dem Frühstück mit Servietten, Trinkpäckchen, Keksen, Verpackungsmüll und Krümel verziert. Zuhause putzt ja auch die Putzfrau, da werden die Essensreste wohl einfach hinter sich geworfen. Wahrscheinlich werden die Kinder auch noch über die Toilettenvase abgehalten. Als ich durch den Waschraum gehen wollte, kam mir fast eine Pfütze entgegen...
Wir haben diese zwei Tatsachen aufgenommen und den Kindern erklärt, dass sie keine Tiere seien und durchaus den Müll in den Mülleimer und den Urin in die Toilettenvase (und nicht wie die Hunde gegen den Türrahmen) tun können :-)
Sonntag, 23. August 2009
Mir ist schlecht!
Falscher Alarm
Donnerstag, 20. August 2009
Aprilwetter im August???
Mittwoch, 19. August 2009
Mittwoch Nachmittag
Dienstag, 18. August 2009
Unterschiede
Montag, 17. August 2009
1. Schultag
nach der Schweinegrippe, zumindest nachdem wir die Schule wieder öffnen dürfen. Alle Schüler waren heute noch nicht da, aber der größte Teil. Uns kam es sogar vor, als ob die Eltern sehr froh waren, dass sie ihre Kinder endlich mal wieder abgeben konnten.
Der größte Nachteil dieser Zwangsferien ist, dass unsere Frühlingsferien und ein Feiertag gestrichen wurden. Wir arbeiten also von heute bis zum 18.12. mit nur drei Feiertagen. Wird ne harte Zeit!
