Freitag, 30. Oktober 2009

Endlich Wochenende!!!

Und dazu noch ein langes Wochenende!!! Freu mich total und werde hoffentlich ausgeschlafen wieder in den Unterricht starten! Es ist übrigens mein letztes langes Wochenende hier. Langsam, ganz langsam geht alles zuende...

Donnerstag, 29. Oktober 2009

Müde...

Bin seit längerer Zeit einfach nur müde... Freue mich auf das lange Wochenende und hoffe, mich ein wenig erholen zu können, um die letzten Wochen hier auch noch meistern zu können!

Mittwoch, 28. Oktober 2009

Supermarkt

Heute hab ich mich mal wieder in den Supermarkt reingetraut. An der Kasse hatte ich natürlich wieder die größten Talente! Bei der ersten Kasse gabs anscheinend ein PC-Problem. Nach etwa 10 Minuten hab ich schließlich die Kasse gewechselt. Da es nicht so aussah, dass es an den anderen Kassen voranging, hab ich mich vorher nicht getraut. Schließlich stand ich in einer Schlange für zwei Kassen. An der einen Kasse machte ein Mann einen Großeinkauf (also drei Einkaufswagen voll. Während der 10 Minuten an der ersten Kasse hatte er etwa den zweiten Einkaufswagen geschafft, den ersten hatte er schon vorher geschafft), an der anderen Kasse war Miss LangsamsteKassiererinDerWelt. Nach weiteren 5 Minuten hatte sie die Kasse geöffnet bekommen. Der Großeinkauf vor mir (2 Wagen) ging zu Miss Langsamste. Vor mir war also nur noch ein halber Wagen Großeinkauf, plus alles einpacken. Ich denke, die Kassiererin war total geschockt, als ich meine Sachen schnell verstaute und ihr fast die Sachen aus den Händen riss, weil es mir zu langsam ging...

Dienstag, 27. Oktober 2009

Plötzlicher Kälteschock?

Als ich heute aus dem Haus ging, kam mir direkt eine Kältewelle entgegen. Warum auch immer es plötzlich wieder runterging mit den Temperaturen (ich hörte etwas von 10°), weiß ich nicht. Aber gefallen tut es mir nicht!

Montag, 26. Oktober 2009

These

Habe heute die These aufgestellt, dass die Wasserflasche eines Menschen viel über den Menschen aussagt. Meine Flasche hat bspw. einen Schaden, ist kleiner und dicker als die von Deborah. Deborahs hat auch einen Schaden, der ist aber nicht so groß. Die Lehrer glauben noch nicht an diese These, sollen jetzt aber erstmal das Gegenteil beweisen :-)

Planung...

Endlich haben wir mal wieder eine Großplanung unseres Unterrichts gemacht. Da macht das Unterrichten gleich wieder doppelt so viel Spaß!

Sonntag, 25. Oktober 2009

Aufruf

Als ich vor ein paar Wochen nach Andirá fuhr, bzw. von dort zurückkam, fand ich in meiner Tasche eine Tüte. Diese Tüte hatte einen etwas unangenehmen Geruch und ich konnte mich nicht dazu überwinden, sie zu öffnen. Als ich in der letzten Woche von den Wasserfällen zurückkam und an meine nassen Socken roch, bemerkte ich den gleichen Geruch. Da ich diese Tüte in der Zwischenzeit dem Mülleimer übergeben hatte, bekam ich augenblicklich ein schlechtes Gewissen. "Was, wenn sich jemand vertan hat und die nassen Klamotten versehentlich bei mir gelandet sind?" Heute sammelten sich dieselben Leute alle hier in Curitiba und ich fasste mir ein Herz und fragte, was denn in dieser Tüte war und ob jemand etwas vermissen würde. Zuerst betretenes Schweigen. Dann ein Kichern und schließlich bekam ich heraus, dass in dieser Tüte Kuhmist war. Mein Cousin (Bauer) und sein Schwager (Polizist) haben es ausgeheckt und der Rest hat es nicht verhindert... Das schreit nach RACHE!

Jetzt meine Frage: Wer hat eine passende Idee? Am Freitag fahr ich zum letzten Mal in diesem Jahr zum Cousin der Bauer ist. Bis dahin muss der Plan stehen und ich würde mich um eine rege Beteiligung freuen!

Schlammbad

Wenn ich zur Zeit unser Bad putze, bekommt das Wort Schlammbad eine ganz neue Bedeutung... Irgendwo auf dieser Seite schrieb ich mal, dass es bei uns reinregnet. Nu ja, scheinbar hat es soviel geregnet, dass eine richtige Schlammschicht in unserem Bad zu finden ist! Da macht das Putzen wirklich Spaß, am Ende hat man einen schlammigen Eimer!

Samstag, 24. Oktober 2009

Noite de Talentos

Talentabend

Gestern Abend hatten wir in der Schule den Talentabend. Anscheinend zeigt man dort nicht unbedingt sein Talent, sondern findet - gemeinsam mit dem Publikum - heraus, welches Talent man nicht hat... Keine Frage, es waren sehr gute Beiträge dabei. Ich möchte den Tanz aus Ungarn erwähnen oder die Band der 3. und 5. Klässler, die viel mehr Präsenz auf der Bühne zeigten, als die "Großen", oder auch den Erstklässler, der Gitarre spielte und dazu sang. Trotzdem klangen die meisten Sachen eher schief. Und leider haben Tontechniker hier keine Ahnung von der Einstellung vom Sound. Sollen angeblich Profis sein, aber dann hätte es nicht so geklungen...

Freitag, 23. Oktober 2009

Wochenende!

Endlich beginnt das Wochenende! Nicht, dass ich an diesem Wochenende etwas besonderes unternehmen werde, aber endlich kann ich mich vom letzten Wochenende erholen :-)

Donnerstag, 22. Oktober 2009

Noch 40 Tage...

Mal wieder zur Groborientierung: Bis zum Ende hab ich noch 40 Tage Unterricht!

Heute hab ich gemerkt, dass dann wahrscheinlich auch gut ist! Musste leider bis 18:30 Uhr in der Schule weilen. Das schlaucht ganz schön, gerade nach so nem (erholsamen) Wochenende!

Mittwoch, 21. Oktober 2009

Juck...

Borrachudos sollten verboten werden! Heute haben die Stiche nicht mehr so gejuckt... Gestern sind Deborah und ich nur noch rumgesprungen, weil die Füße so brannten. Sahen total lustig aus. Die Lehrer meinten schon, wir würden einen neuen Tanz einüben! Für die war es lustig, für uns leider nicht so sehr. Aber heute ging es zum Glück wieder. Man spürt immer ein Stechen oder starkes Jucken, aber es geht. Apropos: Ein Mückenstich ist nichts dagegen!

Dienstag, 20. Oktober 2009

Foz do Iguaçu II

Endlich im Hotel angekommen, duschten wir warm und zogen uns endlich wieder trockene Kleidung an. Da es bis zum Ende warm war, sind wir nicht durchgefroren, aber irgendwie waren die nassen Kleidungsstücke nicht so angenehm. Unsere nassen Schuhe stopften wir mit Zeitungspapier aus, damit wenigstens etwas Wasser rausgesogen werden konnte. Wir richteten uns eine Ruhezeit ein, in der jeder in sein Buch vertieft war. Danach ging es mal wieder in eins der Restaurants. Beide Restaurants (das vom Freitag und das vom Samstag) wurden uns mit Livemusik empfohlen. Wir haben sie (die Livemusik) allerdings nicht gefunden... Am Samstag gabs Oldies (also Musik aus den 80ern und 90ern) mit Videoclips, was schon echt witzig war. Danach gabs ne gute Nacht ;-)

Der Sonntag fing mit der Zeitumstellung an! Glücklicherweise haben wir den Wagen für eine Stunde später bestellt, so dass wir nicht ganz so früh rausmussten. Unser Fahrer war ein Indianer, vor 15 Jahren noch nackt und jetzt ganz zivilisiert und froh, aus dem Reservoir rausgekommen zu sein. Er war in etwa so gut drauf wie wir: Stellte uns gute Musik (Bee Gees, Queen, Village People u.ä.) an, wir sangen fröhlich und er war begeistert!

In Argentinien lud er uns bei den Wasserfällen ab. Deborah musste als Schweizerin das doppelte an Eintritt bezahlen, ich also die Hälfte von ihrem Eintritt - als Brasilianerin. Der Rundgang hat sich dann erstmal sehr gelohnt! Viel Wald, viel grün, einfach schön! Die Wasserfälle diesmal weder verregnet oder benebelt, sondern einfach nur voll Wasser! Auf dem Weg immer wieder diese Nasenbären oder wie auch immer diese Tiere heißen und die Eidechsen, bzw. auch Riesenechsen. Am Eingang hieß es noch, dass die Bootsfahrt gestrichen sei. Als wir beim Stand ankamen, waren für uns noch Plätze frei. Wir kauften die große Rundfahrt und warteten auf den LKW, der uns mitnehmen sollte. Währenddessen wurden unsere Beine von Borrachudos vollgestochen. Die Viecher sind schlimmer als Mücken, das Zeug tut weh. Man merkt den Einstich auch nicht, nur das Blut, das danach runterläuft... Schließlich kam der LKW und wir setzten uns auf die Ladefläche. Natürlich nicht auf dem Boden, es gab Bänke für uns. Es gab eine nette Führerin, die uns über Flora und Fauna aufklärte. Manches wollten wir lieber nicht wissen (welche Schlangen hier noch rumlaufen u.ä). Endlich am Fluss angekommen, durften wir noch eine Strecke zu Fuß gehen. Dann Schwimmwesten anziehen und die Tasche in eine andere, wasserfeste Plastiktasche stecken. Und dann ging es aufs Schnellboot. Schon zu Beginn sah das Wasser nicht gerade vertrauenserweckend aus. Wirbel und Stromschnellen waren eher beängstigend. Aber wir waren jetzt im Boot und es gab kein Zurück mehr. Die Fahrt war dann auch recht schön, wir fuhren Richtung Wasserfälle... Als das Boot dann auf der einen Stelle wegen der Strömung nicht mehr vorwärts kam, fing mein Herz schon gut an zu bibbern. Der Fahrer nahm nocheinmal gut Anlauf und schon waren wir fast unter den Wasserfällen und schließlich ganz drunter und ganz nass. Aber wir wurden ja vorgewarnt, dass wir dabei ganz und vollständig nass werden würden und das waren wir auch! Keine Stelle ist trocken geblieben. Gut, dass wenigstens teilweise die Sonne schien... Der Rückweg (natürlich zu Fuß) war dann etwas anstrengend mit den nassen Klamotten, aber okay. Bis zum Ausgang des Parks waren wir so trocken, dass die Klamotten nicht mehr ausgewrungen werden konnten. Unser Fahrer war begeistert, dass wir uns in das Abenteuer getraut haben!

Im Hotel durften wir uns glücklicherweise nochmal umziehen, obwohl wir schon ausgecheckt hatten. Dann die Überlegung: Direkt zum Flughafen? Deborah hatte nämlich vergessen, wann der Rückflug war und ich hatte es mir erst gar nicht gemerkt ;-) Wir beschlossen, dass es nicht schlimm wäre, direkt zum Flughafen zu fahren und von dort noch einmal loszuziehen, sollten wir zu früh da sein.

Auf dem Flughafen hatten wir dann Schwierigkeiten, den Teletext zu lesen. Scheinbar würde unser Flugzeug gerade starten... Wir liefen also zum Check-In und waren froh, dass wir noch eine halbe Stunde bis zur Boarding Time hatten. So gingen wir ganz gemütlich zum Wartesaal. Dort wurde unser Gate immer wieder geändert, obwohl es nur eine Handvoll davon gab. Endlich landete ein Flugzeug und ausgerechnet von der Varig, obwohl wir Gol gebucht haben und wer sich erinnert... mit der Varig hatte ich mal ein schlechtes Erlebnis! Die Insassen mussten schnell aussteigen und schon durften wir einsteigen (das Flugzeug war dementsprechend sauber). Wir hoben ab, blieben eine zeitlang oben und landeten wieder. Deborah meinte schon beim Anstoßen an der Erde, dass alles geschafft sei. Wir waren aber mit solch einem Tempo unterwegs, dass kurz darauf noch die Vollbremsung kam. So war ich erst beruhigt, als wir wirklich standen!

Eigentlich ist ja nichts schief gegangen... Kam uns irgendwie komisch vor!

Resümee: So schön, schön war die Zeit...

Montag, 19. Oktober 2009

Foz do Iguaçu

Es fing alles damit an, dass Deborah und ich am Freitag Mittag nach Foz do Iguaçu flogen. Deborah ist eine Schweizerin, die für vier Monate an der Schweizerschule ein Praktikum macht und die etwa so verrückt ist, wie ich ;-)

So sind wir in Curitiba ins Flugzeug gestiegen und in Foz wieder ausgestiegen. Dort ein Taxi zum reservierten Hotel genommen. Das Hotel war mitten in der Innenstadt, von daher, gute Lage. Als wir ins Zimmer kamen, war uns der Preis klar! Wir hatten ein Fenster, ja... Aber vor dem Fenster, also etwa eine Armlänge weiter, war eine Mauer und darüber ein Dach, also keine Aussicht. Wir schauten nach unten. Da stand ein Schrank, voller Zigarettenkippen, dahinter waren wohl Müllsäcke. Das Toilettenfenster ging, den Geräuschen nach zu urteilen, direkt in die Küche. ABER: Es war alles sauber!

Deborah und ich beschlossen, dass wir uns etwas zu Mittag suchen wollten und danach shoppen gehen wollten. Beides war ein totaler Erfolg! Am Abend gingen wir noch Essen... Leider hat mir irgendwas nicht so gut bekommen, denn ich legte mich nur kurz ins Bett und dann über die Kloschüssel. Es kam alles raus... Zwischendurch wollte ich aufstehen, aber mir wurde davon zu übel. So machte ich den Klodeckel zu und legte mich drauf. Hab wunderbar geschlafen, besser, als eine Stunde später im Bett :-)

Am Samstag war mir immer noch übel, aber ich konnte alles bei mir behalten. So fuhren wir mit einer Van (einen Bulli) nur für uns alleine und mit einem Führer bis zu den Wasserfällen auf der brasilianischen Seite. Morgens regnete es auch noch nicht... Wir haben auch die Busfahrt auf dem Gelände und den Anfang des Rundgangs trocken überstanden. Leider war es total bewölkt und neblig und es war kaum etwas zu sehen. Dann regnete es plötzlich, sehr stark und ohne Ende. So ganz, wie bei "Asterix bei den Briten": "Ist es bei euch immer so neblig?" "Nein, wenn es regnet nicht!" Da alle Unterstellplätze völlig überlaufen waren, haben wir beschlossen, hart zu sein und durch den Regen weiterzugehen, zumal es nicht danach aussah, dass es wieder aufhören würde. Wir wurden durch und durch nass, konnten uns immer wieder auswringen, so unterm Schirm, konnten aber die Wasserfälle besehen. Es wurde aber nicht kalt, es war angenehm warm. Gegen Ende hörte es auf und wir fingen an, etwas trockener zu werden.

Danach ging es zum Vogelpark. Ein gelungener Besuch, zwar waren wir immer noch nass, aber die Vögel waren auch damit beschäftigt, sich irgendwie zu trocknen. Immer wieder kamen wir durch Gehäge, wo die Vögel frei rumliefen. Es war sehr schön! Ein Tucano hat sich scheinbar in Deborah verliebt und ist ihr hinterhergeflogen und gelaufen. Sehr süß! Am Ende hatten wir jeder noch einen Ara auf unserem Arm, fürs Touristenfoto und dann war auch diese Sehenswürdigkeit leider vorbei.

Und wie es weiterging, schreib ich morgen...

Donnerstag, 15. Oktober 2009

Lehrertag

Es gibt ihn wirklich: Hier wird der Lehrer an einem Tag gefeiert (so wie sonst über diesen geschimpft wird, ist das auch nur fair)! Wir haben uns also einen schönen Tag mit den Kindern gemacht. In unserer Klasse haben wir Pizza gemacht und danach sogut wie alles aufgegessen :-)

Mittwoch, 14. Oktober 2009

Dia da rodinha

Tag des Rädchens

Anlässlich des Kindertages (am Montag), durften die Kinder heute Fahrräder, Roller usw. mit in die Schule nehmen und wir haben das natürlich drei Stunden lang genutzt. Fotos hätten übrigens genial ausgesehen, die Kinder hätten jederzeit in die Kamera geschaut, leider nicht nach vorne :-) Somit gabs auch jede Menge Tränenvergießen und etwas Blut, aber nichts ernsthaftes...

Dienstag, 13. Oktober 2009

Sorgen

Heute sprachen mich mehrere Mitarbeiter der Schule an, ob ich denn wieder eine Stimme hätte. Sie waren froh, dass ich wieder sprechen kann, auch wenn es manchmal noch etwas angestrengt klingt... Leider ging meine Stimme in der letzten Schulstunde wieder etwas flöten... Aber das wird auch noch!

Frühling?!

Ich spreche mal die wage Vermutung aus, dass der Frühling langsam hier ankommt! Heute war wieder ein wunderschöner und sonniger Tag! Klar habe ich das Wetter ausgenutzt!

Montag, 12. Oktober 2009

Halb und halb

Als ich aufwachte, regnete es, mal wieder... Doch am Nachmittag kam die Sonne raus und ich hatte noch etwas von unserem Feiertag! Meinetwegen kann es mehr solche halb und halb Tage geben, besser als Dauerregentage...

Sonntag, 11. Oktober 2009

Meine Stimme

Also, meine Stimme kommt langsam wieder. Ich erkenne sie selbst noch nicht genau, klingt irgendwie ganz anders, aber ich kann wieder sprechen! Langsam wirds also!