Mittwoch, 21. Oktober 2009
Juck...
Dienstag, 20. Oktober 2009
Foz do Iguaçu II
Endlich im Hotel angekommen, duschten wir warm und zogen uns endlich wieder trockene Kleidung an. Da es bis zum Ende warm war, sind wir nicht durchgefroren, aber irgendwie waren die nassen Kleidungsstücke nicht so angenehm. Unsere nassen Schuhe stopften wir mit Zeitungspapier aus, damit wenigstens etwas Wasser rausgesogen werden konnte. Wir richteten uns eine Ruhezeit ein, in der jeder in sein Buch vertieft war. Danach ging es mal wieder in eins der Restaurants. Beide Restaurants (das vom Freitag und das vom Samstag) wurden uns mit Livemusik empfohlen. Wir haben sie (die Livemusik) allerdings nicht gefunden... Am Samstag gabs Oldies (also Musik aus den 80ern und 90ern) mit Videoclips, was schon echt witzig war. Danach gabs ne gute Nacht ;-)
Der Sonntag fing mit der Zeitumstellung an! Glücklicherweise haben wir den Wagen für eine Stunde später bestellt, so dass wir nicht ganz so früh rausmussten. Unser Fahrer war ein Indianer, vor 15 Jahren noch nackt und jetzt ganz zivilisiert und froh, aus dem Reservoir rausgekommen zu sein. Er war in etwa so gut drauf wie wir: Stellte uns gute Musik (Bee Gees, Queen, Village People u.ä.) an, wir sangen fröhlich und er war begeistert!
In Argentinien lud er uns bei den Wasserfällen ab. Deborah musste als Schweizerin das doppelte an Eintritt bezahlen, ich also die Hälfte von ihrem Eintritt - als Brasilianerin. Der Rundgang hat sich dann erstmal sehr gelohnt! Viel Wald, viel grün, einfach schön! Die Wasserfälle diesmal weder verregnet oder benebelt, sondern einfach nur voll Wasser! Auf dem Weg immer wieder diese Nasenbären oder wie auch immer diese Tiere heißen und die Eidechsen, bzw. auch Riesenechsen. Am Eingang hieß es noch, dass die Bootsfahrt gestrichen sei. Als wir beim Stand ankamen, waren für uns noch Plätze frei. Wir kauften die große Rundfahrt und warteten auf den LKW, der uns mitnehmen sollte. Währenddessen wurden unsere Beine von Borrachudos vollgestochen. Die Viecher sind schlimmer als Mücken, das Zeug tut weh. Man merkt den Einstich auch nicht, nur das Blut, das danach runterläuft... Schließlich kam der LKW und wir setzten uns auf die Ladefläche. Natürlich nicht auf dem Boden, es gab Bänke für uns. Es gab eine nette Führerin, die uns über Flora und Fauna aufklärte. Manches wollten wir lieber nicht wissen (welche Schlangen hier noch rumlaufen u.ä). Endlich am Fluss angekommen, durften wir noch eine Strecke zu Fuß gehen. Dann Schwimmwesten anziehen und die Tasche in eine andere, wasserfeste Plastiktasche stecken. Und dann ging es aufs Schnellboot. Schon zu Beginn sah das Wasser nicht gerade vertrauenserweckend aus. Wirbel und Stromschnellen waren eher beängstigend. Aber wir waren jetzt im Boot und es gab kein Zurück mehr. Die Fahrt war dann auch recht schön, wir fuhren Richtung Wasserfälle... Als das Boot dann auf der einen Stelle wegen der Strömung nicht mehr vorwärts kam, fing mein Herz schon gut an zu bibbern. Der Fahrer nahm nocheinmal gut Anlauf und schon waren wir fast unter den Wasserfällen und schließlich ganz drunter und ganz nass. Aber wir wurden ja vorgewarnt, dass wir dabei ganz und vollständig nass werden würden und das waren wir auch! Keine Stelle ist trocken geblieben. Gut, dass wenigstens teilweise die Sonne schien... Der Rückweg (natürlich zu Fuß) war dann etwas anstrengend mit den nassen Klamotten, aber okay. Bis zum Ausgang des Parks waren wir so trocken, dass die Klamotten nicht mehr ausgewrungen werden konnten. Unser Fahrer war begeistert, dass wir uns in das Abenteuer getraut haben!
Im Hotel durften wir uns glücklicherweise nochmal umziehen, obwohl wir schon ausgecheckt hatten. Dann die Überlegung: Direkt zum Flughafen? Deborah hatte nämlich vergessen, wann der Rückflug war und ich hatte es mir erst gar nicht gemerkt ;-) Wir beschlossen, dass es nicht schlimm wäre, direkt zum Flughafen zu fahren und von dort noch einmal loszuziehen, sollten wir zu früh da sein.
Auf dem Flughafen hatten wir dann Schwierigkeiten, den Teletext zu lesen. Scheinbar würde unser Flugzeug gerade starten... Wir liefen also zum Check-In und waren froh, dass wir noch eine halbe Stunde bis zur Boarding Time hatten. So gingen wir ganz gemütlich zum Wartesaal. Dort wurde unser Gate immer wieder geändert, obwohl es nur eine Handvoll davon gab. Endlich landete ein Flugzeug und ausgerechnet von der Varig, obwohl wir Gol gebucht haben und wer sich erinnert... mit der Varig hatte ich mal ein schlechtes Erlebnis! Die Insassen mussten schnell aussteigen und schon durften wir einsteigen (das Flugzeug war dementsprechend sauber). Wir hoben ab, blieben eine zeitlang oben und landeten wieder. Deborah meinte schon beim Anstoßen an der Erde, dass alles geschafft sei. Wir waren aber mit solch einem Tempo unterwegs, dass kurz darauf noch die Vollbremsung kam. So war ich erst beruhigt, als wir wirklich standen!
Eigentlich ist ja nichts schief gegangen... Kam uns irgendwie komisch vor!
Resümee: So schön, schön war die Zeit...
Montag, 19. Oktober 2009
Foz do Iguaçu
Es fing alles damit an, dass Deborah und ich am Freitag Mittag nach Foz do Iguaçu flogen. Deborah ist eine Schweizerin, die für vier Monate an der Schweizerschule ein Praktikum macht und die etwa so verrückt ist, wie ich ;-)
So sind wir in Curitiba ins Flugzeug gestiegen und in Foz wieder ausgestiegen. Dort ein Taxi zum reservierten Hotel genommen. Das Hotel war mitten in der Innenstadt, von daher, gute Lage. Als wir ins Zimmer kamen, war uns der Preis klar! Wir hatten ein Fenster, ja... Aber vor dem Fenster, also etwa eine Armlänge weiter, war eine Mauer und darüber ein Dach, also keine Aussicht. Wir schauten nach unten. Da stand ein Schrank, voller Zigarettenkippen, dahinter waren wohl Müllsäcke. Das Toilettenfenster ging, den Geräuschen nach zu urteilen, direkt in die Küche. ABER: Es war alles sauber!
Deborah und ich beschlossen, dass wir uns etwas zu Mittag suchen wollten und danach shoppen gehen wollten. Beides war ein totaler Erfolg! Am Abend gingen wir noch Essen... Leider hat mir irgendwas nicht so gut bekommen, denn ich legte mich nur kurz ins Bett und dann über die Kloschüssel. Es kam alles raus... Zwischendurch wollte ich aufstehen, aber mir wurde davon zu übel. So machte ich den Klodeckel zu und legte mich drauf. Hab wunderbar geschlafen, besser, als eine Stunde später im Bett :-)
Am Samstag war mir immer noch übel, aber ich konnte alles bei mir behalten. So fuhren wir mit einer Van (einen Bulli) nur für uns alleine und mit einem Führer bis zu den Wasserfällen auf der brasilianischen Seite. Morgens regnete es auch noch nicht... Wir haben auch die Busfahrt auf dem Gelände und den Anfang des Rundgangs trocken überstanden. Leider war es total bewölkt und neblig und es war kaum etwas zu sehen. Dann regnete es plötzlich, sehr stark und ohne Ende. So ganz, wie bei "Asterix bei den Briten": "Ist es bei euch immer so neblig?" "Nein, wenn es regnet nicht!" Da alle Unterstellplätze völlig überlaufen waren, haben wir beschlossen, hart zu sein und durch den Regen weiterzugehen, zumal es nicht danach aussah, dass es wieder aufhören würde. Wir wurden durch und durch nass, konnten uns immer wieder auswringen, so unterm Schirm, konnten aber die Wasserfälle besehen. Es wurde aber nicht kalt, es war angenehm warm. Gegen Ende hörte es auf und wir fingen an, etwas trockener zu werden.
Danach ging es zum Vogelpark. Ein gelungener Besuch, zwar waren wir immer noch nass, aber die Vögel waren auch damit beschäftigt, sich irgendwie zu trocknen. Immer wieder kamen wir durch Gehäge, wo die Vögel frei rumliefen. Es war sehr schön! Ein Tucano hat sich scheinbar in Deborah verliebt und ist ihr hinterhergeflogen und gelaufen. Sehr süß! Am Ende hatten wir jeder noch einen Ara auf unserem Arm, fürs Touristenfoto und dann war auch diese Sehenswürdigkeit leider vorbei.
Und wie es weiterging, schreib ich morgen...
Donnerstag, 15. Oktober 2009
Lehrertag
Mittwoch, 14. Oktober 2009
Dia da rodinha
Tag des Rädchens
Anlässlich des Kindertages (am Montag), durften die Kinder heute Fahrräder, Roller usw. mit in die Schule nehmen und wir haben das natürlich drei Stunden lang genutzt. Fotos hätten übrigens genial ausgesehen, die Kinder hätten jederzeit in die Kamera geschaut, leider nicht nach vorne :-) Somit gabs auch jede Menge Tränenvergießen und etwas Blut, aber nichts ernsthaftes...
Dienstag, 13. Oktober 2009
Sorgen
Frühling?!
Montag, 12. Oktober 2009
Halb und halb
Sonntag, 11. Oktober 2009
Meine Stimme
Caminhada
Samstag, 10. Oktober 2009
Das Wandern ist des Müllers Lust...
Krankenhaus
Donnerstag, 8. Oktober 2009
Noten
Bis Mitternacht müssen alle Noten abgegeben sein... War ein hartes Stück Arbeit, aber ich habe es geschafft, zumindest glaube ich das ;-) Natürlich sind heute wieder die PCs und das Netzwerk der Schule abgestürzt, ist klar! Mit aller Langsamkeit und Ungeduld musste ich also arbeiten...
Meine Stimme kommt immer wieder ein wenig. Hoffe, dass sie am Wochenende ganz wiederkommt!
Mittwoch, 7. Oktober 2009
Immer noch nix...
Dienstag, 6. Oktober 2009
Alles weg...
Nach den Basstönen geb ich heute keinen Ton mehr von mir... Den Unterricht hab ich entweder mit einem Sprechrohr (einem Schüler was ins Ohr geflüstert) oder schriftlich an der Tafel geführt. Mehr war einfach nicht drin!
Natürlich wurden darüber Witze gemacht:
"So kommen andere auch mal zu Wort!"
"Kannst ruhig lauter sprechen, wir sind alleine!"
Reicht ja
Montag, 5. Oktober 2009
Zeugnisse
Regenfrei???
Heute war schon der zweite regenfreie Tag (hintereinander!!!). Gut, gestern Abend hat es genieselt, aber weil es sonst eher Wasserfallähnlich regnet, sei das schon mal zum regenfreien Tag dazugezählt! Leider scheint die Sonne noch nicht wirklich. Dunkle bis schwarze Wolken lassen einen immer noch dran denken, dass es jederzeit wieder regnen könnte...
Leider hat mir das Wetter und die Kaltfront der letzten Woche gut zugesetzt: Ich spreche jetzt im Bass ;-) Klingt total abgefahren und es wird immer tiefer...
Samstag, 3. Oktober 2009
Spruch
Beim Essen sollte man nicht ans Abnehmen denken!
Der ganze Vormittag war mit ähnlichen und sehr weisen Sprüchen gespickt :-) Ich möchte euch die ganze Weisheit ersparen, ausserdem hab ich sie auch vergessen...
Der Abschluss kam eben mit diesem:
Bin meinem Alter schon stark voraus! (Werd auch nicht mehr jünger)
Mittwoch, 30. September 2009
Einen Eindruck gefällig?
Mir fällt auf, dass manche von euch keine Ahnung haben, in welcher Stadt ich eigentlich gelandet bin und was hier so das Besondere ist. Ich füge mal einen Link ein, dann könnt ihr selbst einen kleinen und schönen Eindruck gewinnen:
http://www.brasilien.de/ReiseService/reiseangebote/parana/sehenswuerdigkeit/curitiba.asp
Theorie vom Frühling
Dienstag, 29. September 2009
Tag der offenen Tür
Montag, 28. September 2009
Das hält ja keiner aus...
Regen, Regen, Regen... Heute kamen Lehrer nicht zur Schule, weil manche Straßen wegen des Regens unpassierbar waren... Der Klassenraum stinkt unerträglich, weil das Abwasser nicht abfließen kann. Von einem Gebäude zum anderen kann man nicht trocken kommen, obwohl alles überdacht ist. In fast allen Räumen regnet es rein. Es ist nicht mehr auszuhalten!
Man sagte mir heute, dass es nur noch drei Monate regnen soll. Also hört es auf, wenn ich gehe. Das ist doch mal ne gute Nachricht :-(
Sonntag, 27. September 2009
Runder Regenbogen
Achtung!
Bitte beachten Sie die Löcher im Bus!
So hab ich heute eine Durchsage im Bus mitbekommen. Fand ich schon lustig, denn Löcher im Bus waren mir bisher noch nicht begegnet :-)
Tourismus?
Samstag, 26. September 2009
Wissensmesse
Donnerstag, 24. September 2009
Flugzeuge, Flugzeuge, Flugzeuge
Mittwoch, 23. September 2009
Noch 60 Unterrichtstage
Für den Überblick :-)
Übrigens habe ich die Samstage, an denen wir arbeiten müssen, nicht mitgezählt...
Flughafenbesuch
Immer wieder kommt ein neuer Frühling...
Montag, 21. September 2009
Eier und MacGyver
Deswegen schreib ich lieber am Abend etwas in den Blog, es könnte noch etwas lustiges passieren... So wie heute:
Ich wollte mir ein Ei kochen und vergass es einfach. Eben hörte ich einen lauten Knall! Das Ei ist einfach explodiert. Musste erstmal mehrere Minuten innehalten und lachen... Bin eben doch die Tochter meiner Mutter!
Fühle mich schon etwas MacGyver, wer kann schon Eier als Sprengstoff nutzen?
Murphys Gesetz
Samstag, 19. September 2009
Erinnert ihr euch noch...
Samstag = Backen?!
Inzwischen ist das mein Gefühl! Am letzten Samstag hab ich nur gebacken und heute geht es mir nicht anders... Morgen lassen sich mein Cousin und meine Cousine taufen und da muss den Gästen natürlich etwas vorgesetzt werden.
Mittag war mal wieder mexikanisch. Nun ja, an den Tortillas und dem Guacamole werden wir wohl noch etwas arbeiten ;-)
Eben noch einkaufen... Für mich ist mal wieder ein CD dabei rausgekommen!!!
Freitag, 18. September 2009
Erlebnisreicher Tag für die Kinder
Heute hatten wir viel Aktion! In der ersten Stunde kam ein Pilot zu besuch (Vater einer Schülerin aus der dritten Klasse). Er hat sich gut mit den Kindern angestellt und die Fragen über Flugzeuge sehr gut beantwortet. Auch ich war überrascht, wieviel ich da noch lernen kann :-)
In der vierten Stunde haben wir das Thema Winter abgeschlossen. Dazu gab es für jedes Kind eine Tasse heißen Kakao.
In der letzten Stunde habe ich das Thema Formen wiederholt. Das Thema wurde mit Hilfe von Brot und Käse (beides in quadratischer Form) verdeutlicht. Die Kinder durften ihr Brot in andere Formen schneiden und mussten es mit dem Nachbarn teilen.
Donnerstag, 17. September 2009
Mit Schülern...
Mittwoch, 16. September 2009
Mittwoch
Dienstag, 15. September 2009
Umarmungen
11 September
Samstag, 12. September 2009
Feier der Schweizer
Die Band war ja auch nicht das Eigentliche. Es ging um den Gründungstag der Schweiz, die Feier, die vor ein paar Wochen wegen der Schweinegrippe abgesagt wurde.
Mittwoch, 9. September 2009
Regen, Blitz und Donner
Noch 70 Unterrichtstage
Ein gutes Restaurant...
... erkennt man nicht am Haus, sondern an den Autos, die davor stehen. So hab ich es in den letzten Tagen gelernt. Wenn vor dem Gasthaus teure Autos stehen, ist das Essen gut!
Getestet und für gut empfunden!
Dienstag, 8. September 2009
Wer hat seinen Teller nicht leergegessen?
Der Dienstag, der ein Montag ist...
Montag, 7. September 2009
Etwas Geschichte
Andirá
Andirá ist eine kleine Stadt im Norden Paranás. Sie liegt an der Grenze von Sao Paulo. Die Erde ist rot, wie in Rondon und sonst gibt es wohl nichts zu sagen. Klar, die Stadt ist 400 km nördlich von hier, also viel wärmer. In der ersten Nacht hab ich schließlich die Tür zum Wohnzimmer aufgemacht, wo andere Leute geschlafen haben, weil ich kein Fenster im Raum hatte und beinahe zerlaufen bin. Schon auf der Fahrt hatte ich wohl einen Floh mitgenommen (nicht aus meiner Wohnung, ich bin ansich Flohfrei), so waren meine Beine schon ziemlich zerstochen. Klar, Andirá hat mit der Hitze und Luftfeuchtigkeit viele Mücken. Aber des Nachts wurde ich nicht mehr viel gestochen, die Mücken haben anscheinend keinen Platz mehr gefunden... Meine Verwandten meinten nur, dass sie mich ab jetzt immer mitnehmen würden, dann bräuchten sie keinen Mückenschutz :-( Allerdings gab es des Nachts etwas anderes, was mich nicht sonderlich schlafen ließ: Fledermäuse! Die haben sich direkt über mir im Dachstuhl zu schaffen gemacht...
Aber ich war auf einer Bananenplantage, habe Kokosnüsse gesammelt und einen Brombeerbaum geplündert (bisher hingen Brombeeren bei mir an Sträuchern, aber anscheinend gibts die auch als Baum).
Spontanität...
Rodízio de Pizza
Donnerstag, 3. September 2009
Laternenumzug
Mittwoch, 2. September 2009
Unglaublich!
Dienstag, 1. September 2009
Hunde
Laternenmarathon
Samstag, 29. August 2009
Ängste
Freitag, 28. August 2009
Horrortripp Friseurbesuch
Wochenende!
Mittwoch, 26. August 2009
Reinheitsgefühl
Das ist scheinbar nicht selbstverständlich bei reichen Kindern... Heute war der Boden nach dem Frühstück mit Servietten, Trinkpäckchen, Keksen, Verpackungsmüll und Krümel verziert. Zuhause putzt ja auch die Putzfrau, da werden die Essensreste wohl einfach hinter sich geworfen. Wahrscheinlich werden die Kinder auch noch über die Toilettenvase abgehalten. Als ich durch den Waschraum gehen wollte, kam mir fast eine Pfütze entgegen...
Wir haben diese zwei Tatsachen aufgenommen und den Kindern erklärt, dass sie keine Tiere seien und durchaus den Müll in den Mülleimer und den Urin in die Toilettenvase (und nicht wie die Hunde gegen den Türrahmen) tun können :-)
Sonntag, 23. August 2009
Mir ist schlecht!
Falscher Alarm
Donnerstag, 20. August 2009
Aprilwetter im August???
Mittwoch, 19. August 2009
Mittwoch Nachmittag
Dienstag, 18. August 2009
Unterschiede
Montag, 17. August 2009
1. Schultag
nach der Schweinegrippe, zumindest nachdem wir die Schule wieder öffnen dürfen. Alle Schüler waren heute noch nicht da, aber der größte Teil. Uns kam es sogar vor, als ob die Eltern sehr froh waren, dass sie ihre Kinder endlich mal wieder abgeben konnten.
Der größte Nachteil dieser Zwangsferien ist, dass unsere Frühlingsferien und ein Feiertag gestrichen wurden. Wir arbeiten also von heute bis zum 18.12. mit nur drei Feiertagen. Wird ne harte Zeit!
Sonntag, 16. August 2009
Vegetarierfleisch
Frosch oder Traumprinz?
Hochzeit
Heimatklänge
Freitag, 14. August 2009
Skorpione
Jetzt näht sie auch noch...
Montag, 10. August 2009
Blaue Flecken
Nix verstehn!
Hatte heute einen Telefonanruf... Werde mal versuchen, das Gespräch wiederzugeben, wie es in Deutschland stattgefunden hätte. Rot ist eine Ausländerin mit guten Deutschkenntnissen ohne zusätzliches Wissen über Dialekte. Blau ist der Anrufer:
Hallo?
Nuschelnuschelnuschelnuschel (z.B. mit bayrischem Akzent) NuschelnuschelnuschelSparkasseNuschelnuschelnuschel
In Gedanken: Sparkasse ist doch meine Bank. Ich muss doch etwas verstehen können...
Nuschelnuschelnuschelnuschel?
Entschuldigung, ich habe Sie nicht verstanden!
Nuschelnuschelnuschelnuschelnuschelnuschelnuschelnuschelnuschelnuschel...
Ich kann Sie leider nicht verstehen!
Nuschelnuschelnuschelnuschelnuschel?
Wie bitte?
NuschelnuschelnuschelnuschelnuschelProblem?
Ich versteh Sie nicht, was wollen Sie mir denn sagen?
NuschelnuschelnuschelnuschelWasNuschelnuschelNichtNuschelnuschelVerstehn?
Es tut mir schrecklich leid, aber ich weiß nicht, was Sie mir sagen wollen!
NuschelnuschelWas verstehenNuschelnuschelSie nicht?
Deutsch! Wie soll man dieser Person das Problem sonst klar machen?
NuschelnuschelGibtNuschelnuschelPerson?
Wie bitte?
GibtNuschelnuschelEs eineNuschelnuschelPersonNuschelnuschelVersteht?
Ja, moment!
Lange sprachen sie und endlich bekamen wir heraus, dass es um das Angebot einer Lebensversicherung ging, die ich wirklich und tatsächlich nicht abschließen wollte! Die Person war aber auch für meinen Cousin kaum verständlich!
Brasilianische Lieder
http://www.youtube.com/watch?v=iwIum2M4XtA&feature=related
Auch hier gehts mal wieder ums Essen, scheinbar mögen die Brasilianer diesen Inhalt?! Nu ja, der Text geht durch die Bilderfolge wieder gut zu verstehen. Finde das Lied eigentlich ganz süß :-)
Freitag, 7. August 2009
Noch eine Woche
Donnerstag, 6. August 2009
Shopping
Mittwoch, 5. August 2009
Beinahe langweilig
Dienstag, 4. August 2009
Elternarbeit
Montag, 3. August 2009
Was sollen wir nun dazu sagen?
Freitag, 31. Juli 2009
Tomate
Donnerstag, 30. Juli 2009
Wir haben geschlossen!
Mittwoch, 29. Juli 2009
Schweizer
Dienstag, 28. Juli 2009
Song
Ich möchte euch einen großartigen brasilianischen Song vorstellen:
http://www.youtube.com/watch?v=TS9mIOKxewc
Wenn ihr wissen wollt, was Farofa ist, einfach Wiki fragen, die erklärt euch das :-)
Der Inhalt ist übrigens mit den Bildern recht gut getroffen...
Montag, 27. Juli 2009
Erster Schultag
Regen ohne Ende
Ich habe mich verliebt!
Freitag, 24. Juli 2009
...
Donnerstag, 23. Juli 2009
Mittwoch, 22. Juli 2009
Ferienende
Dienstag, 21. Juli 2009
Schokoladenfondue
Montag, 20. Juli 2009
Abenteuerurlaub
Die zweite Woche war der reinste Abenteuerurlaub, also ich hab mir die Abenteuer ausgedacht und meine Cousine dazu gebracht, sie auszuführen :-)
In der zweiten Woche hat es nicht mehr geregnet. Nachdem die Nacht von Sonntag auf Montag die kälteste Nacht war, wurd es danach angenehm warm. Wir sind aufs Land gefahren. Meine Cousine und ich haben Unmengen an Mandarinen gepfügt und Saft daraus gemacht. Haben auch die Orangenbäume gepfändet und auch diese wurden zu Saft verarbeitet. Natürlich sind wir dazu auf die Bäume geklettert...
Auf dem Land sind auch etwa 11 Katzen, alles Nachfolger meiner Katzen von früher. Weil sie keine Namen hatten, hab ich ihnen Namen gegeben: Felix - nach seinem Urgroßvater (oder noch mehr Generationen, immerhin 16 Jahre her), Blacky - die ganz schwarze Katze, Luna - die ganz weiße Katze, Lufi - heult den ganzen Tag und den Namen fand ich entsprechend passend und Apepu - weil ich den Namen für eine Zitronenart so lustig fand. Der Rest ist namenlos geblieben...
Das waren aber nicht die einzigen Tiere, die ich gesehen habe. Auf dem Hof gab es auch Papageien, einen zahmen und zwei wilde. Hab den wilden Papageien immer wieder "Komm her!" zugerufen, bis es irgendwann von ihnen kam. War schöner, als wenn sie auf meinem Finger gesessen hätten... Hab mir die Büffel, die Emas (kleine Strausse) und Eulen angeschaut, waren aber alle scheu...
Força Alfa hat am Donnerstag ihren Dienst angefangen und zu dessen Einführung bin auch ich gegangen. Mein angeheirateter Cousin arbeitet bei der Militärpolizei und somit waren wir fast Ehrengäste. Der Governador Paranas (mein jetziges "Bundesland" hier) und fast alle Bürgermeister der Umgebung waren da. Die Polizei führte ihre Kämpfer, die Wagen, die Boote und auch den Heli vor. Warum? Ich befand mich an der Grenze zu Paraguay und von dort werden Unmengen an Drogen, Zigaretten usw. geschmuggelt. Unter anderem auch über das Land meiner Verwandten, bin selbst diese Wege abgegangen. Wird Zeit, dass endlich eingegriffen wird, denn bisher gab es kaum einen Widerstand gegen diese Schmuggler...
Eine Fahrt ging nach Paraguay. Dort hab ich etwas eingekauft - natürlich! In Paraguay gibts die Dinger billiger. Meine Cousine und ich haben in einem Laden unheimlich viele Hosen gefunden. Haben sie alle in einen Einkaufswagen gepackt, waren total happy, bis wir zu den Umkleidekabinen kamen. Dort stand: "Kleidungsstücke dürfen erst nach dem Bezahlen anprobiert werden." - natürlich auf Spanisch. Damit war der Tag verdorben. Wir ließen den Wagen stehen und gingen ins nächste Geschäft.
Streiche hab ich natürlich auch gespielt. Ziel war mein angeheirateter Cousin, der Polizist. Zuerst schüttete ich etwas Wein in seine Cola. Er bemerkte es nicht, so schüttete ich wieder Wein rein. Alles lachte schon und er merkte es immer noch nicht. Ein anderer Cousin gab mir einen anderen Wein und diesen bemerkte er schließlich. Bei der nächsten Zusammenkunft bat er mich, dass ich ihm nicht wieder Wein in die Cola mische. Okay... Er traute sich aber ein Wasser von mir zu bestellen, geeist, wie es hier so schön heißt. Ich ging zum Kühlschrank und fand einen Metalbecher voller geeistem Wasser. Brachte ich ihm natürlich. Damit war er abgelenkt und ich konnte ihm Salz in das Wasser schütten. Er hat sogar den halben Becher Salzwasser ausgetrunken.
Bumm, knallte es immer wieder auf dem Dach. Als ich nachfragte, wurde mir erklärt, dass das Mangos seien. So überredete ich meine Cousine, aufs Dach zu klettern und mir ein paar zu pflücken. Eigentlich wollte ich mit aufs Dach, aber dieses Klettern war echt heftig und somit begnügte ich mich damit, Fotos zu machen. Jetzt hab ich gaaanz viele Mangos!
Natürlich habe ich auch Eis in der Eisdiele gegessen! Kein Vergleich mit deutschem Eis, aber schonmal etwas.
Als wir uns endlich einigten, dass ich in der Nacht von Sonntag auf Montag zurück nach Curitiba kommen sollte (mit meinem Polizistencousin), war für den Bus keine Fahrkarte mehr zu haben. Da die Karten meist reserviert waren, gab es aber doch eine Chance und so kaufte ich kurz vor knapp eine Fahrkarte im Leito - einem Liegebus oder so. War echt ein Luxusbus, mit Sitzen wie bei einem Firstclassflug, Kissen und Decken lagen bereit, gekühltes Wasser konnte sich genommen werden, Toilette war auch vorhanden und es gab einen Lunch zwischendurch. Ich hab super geschlafen, auch wenn der Mann neben mir geschnarcht hat. In Curitiba angekommen, brauchte ich mir keine Sorgen zu machen, wie ich nach Hause komme, denn mein Cousin wurde von seinem Chauffeur abgeholt. Ich wurde vor dem Haus abgesetzt und darf jetzt meinen Koffer auspacken...
Sonntag, 12. Juli 2009
Eidechsen in se Haus!
Nun aber ein Kurzbericht der bisherigen Ferien:
Am Dienstag Abend, spät Abend, sind wir nach etwa 9 Stunden Busfahrt in Toledo angekommen. Leider hab ich auf dem Weg den Hut nicht gesehen, obwohl ich auf der richtigen Seite im Bus sass. Dann mussten wir nur noch den kurzen Weg bis Rondon mit dem Auto schaffen. Das erste, was ich hier im Haus sah, waren die kleinen Eidechsen an der Wand. Hatte völlig vergessen, dass hier eine andere Population herrscht ;-) Nach einer sehr laangen und geruhsamen Nacht, begegneten mir am Morgen, auf dem Weg zur Toilette Riesenameisen auf dem Flur. Ich wollte ihnen gerade Namen geben, als ich mich erinnerte, dass ich wohl langsam zum Frühstückstisch kommen sollte. Seitdem lebe ich hier absolut im Urlaub. Bin die erste, die Abends ins Bett geht und die letzte, die am Morgen rauskommt (eigentlich sollte es in meinem Alter noch umgekehrt sein, aber was soll man machen?). Leider regnete es hier bis gestern. Die Sonne kam just nachdem wir die Wäsche alle drinnen aufgehängt hatten raus und bescheint uns mit aller Kraft. Bei Regen kann man nicht viel machen, Unmengen von Mandarinensaft trinken und... tata, ich habe das Stricken gelernt! Als meine Cousine meinte, sie würde es mir beibringen, hab ich sie nur ausgelacht. Nach nur vier Tagen ist heute mein erster Schal fertig geworden. Wenn ich zurück in Deutschland bin, werde ich ihn mit Stolz tragen! Natürlich hab ich schon erfolgreich geschoppt und mir nicht nur Klamotten, sondern auch mal wieder CDs gekauft. Die DVD-Verleiherin kennt mich schon mit Namen und ich bekomme schon Rabatt, so lässt sich Dauerregen überstehen :-) Heute einen ordentlichen Churrasco gegessen, mit viel Fleisch, hm! Tja, und was ab jetzt folgt, lest ihr - meine lieben Leser - im nächsten Eintrag, denn es ist noch nicht geschehen...
Montag, 6. Juli 2009
Ferienstart
Samstag, 4. Juli 2009
Torte
Rezept
Absolut fertig
war ich schließlich gestern. Sobald ich saß, schlief ich auch schon fast ein. So musste ich einen sehr aktiven Unterricht gestalten, denn vor den Schülern einschlafen, ist wohl nicht so die beste Art...
Mittags noch eine Sitzung (sehr schwer, das Sitzen), dann ging es ab nach Witmarsum. Bis etwa 20 Uhr hab ich es ausgehalten, dann gings aber ab ins Bett! Nach einer laaaangen Nacht, war ich heute wieder fit wie ein Turnschuh!
Arbeit, Arbeit, Arbeit
Die Zeit...
An alle regelmässigen Leser: es tut mir leid, dass so lange nichts gepostet wurde! Aber gestern begannen die Ferien und somit auch wieder die Zeit. Nun will ich euch kurz berichten, was in der letzten Woche so abging:
